Gruß geschrieben!


Weihnachtsbotschaft mal anders Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Dienstag, den 13. Dezember 2011 um 16:48 Uhr

Weihnachtsbotschaft mal anders

Liebe Christen,
wie Weihnachten und Pfingsten zusammengehören, hat uns am 3. Advent das Fußballspiel der 3. Liga zwischen Rot-Weiß Erfurt und Babelsberg 03 gezeigt:

Pfingsten-Reddig traf für Erfurt. Klar, schließlich ist Pfingsten die Antwort auf den Turmbau zu Babelsberg. Hätten die mal nicht mit ihrer eigenen Hand gespielt, sondern auf Gott vertraut! So also Strafstoß.
Doch zum Ausgleich für Babelsberg schickt Gott die Sprachenvielfalt: Makarenko (deutsch soviel wie: zurück durch die Enge) mit Köpfchen zum 1:1. Erfurt indes, ersterwähnt durch Bonifatius und zudem Luthers Studienort, kennt Gottes Hingabe im Abendmahl: Reichwein erzielt das 2:1.
Aber erst das Sakrament und dann Foul spielen geht nicht. Und so pfeift Schiedsrichter Christian Dietz (Bedeutung des Namens: Christus nachfolgend für das Volk herrschen) zweimal Foulelfmeter für Babelsberg. Und wer tritt an und trifft beide Male: Dominik Stroh-Engel. In Demut erkennt vielleicht auch Babelsbergs Trainer Demuth: Wenn das mal keine Weihnachtsbotschaft ist …
Erfurt, in den Farben der kirchlichen Hochfeste spielend, kann auf Rettung hoffen: „Reddig“ ist die Wurzel zart oder sehr umgangssprachlich Gottes Wille. Das versteh, wem‘s der Geist zu Pfingsten schenkt oder wer in Erfurter Ehrfurcht auf Heu und Stroh Engels Botschaft vernimmt: Fürchtet euch nicht! Denn euch ist heute der Heiland geboren.

Frohe Weihnachten

wünscht Ihnen
Ihr Pfarrer

Hans-Gerrit Auel

P.S: Jaja, am selben Abend verlor Real mit di Maria gegen Barca mit Messi.

 
Wellen geschlagen Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Freitag, den 28. Oktober 2011 um 20:23 Uhr

Wellen geschlagen

Liebe Christen,
Im Urlaub saß ich auf einem Steg am Ammersee und freute mich am stillen Wasser und am aufreißenden Himmel, als ein Dampfer an mir und dem Steg vorüberzog.
Längst hatte er angelegt, als auf einmal trotz des stillen Wetters Wellen an meinen Steg klatschten. Und ich merkte, was man im Leben manchmal feststellt: Die Eindrücke wirken nach. Die Wellen kamen ja vom Raddampfer, über dessen scheinbares Dahingleiten ich zuvor noch sinnierte. Und als er längst schon ruhte, suchten die Wellen, die er schuf, ihr Ufer.
Und ich dachte an meinen Beruf und seine tausend Aufgaben, daran, dass es eigentlich mein Brot sein sollte, einfach da zu sein, wenn die gewaltigen Wasser in Freud und Leid aus den Augen von Jesu Schäflein rinnen.
Nach Jesu Worten sollen wir nicht um unser Leben sorgen und nicht für morgen. Wie kann dann ein Pfarrer für die Seelen anderer sorgen?
Wäre nicht viel wichtiger: Die eigene Seele baumeln lassen, das beseelte Leben wahrnehmen, vielleicht sogar dem Bild, dem Gleichnis, eine Seele geben?
Nicht Seel„sorger“, ein Seeler möcht ich sein, der an den manchmal steinigen Ufern menschlicher Meere die Wasser dieser Welt entdeckt. Ein Seeler sorgt nicht für die Seelen, er spricht, ja predigt den Menschen aus der Seele, er ist eine Seele von Mensch, wenn sich jemand etwas von der Seele reden möchte.
Ja, als Pfarrer bin ich Seeler, und mir vorgesetzt ist das Wasser meiner Taufe.
So nehme ich einen nachwirkenden Eindruck vom Am-mersee mit. Ich sitze da und warte ab, möchte nicht viel schaffen, sondern Zeit haben - für dich.

Seeler - „Uns Uwe“ von der Waterkant -
„Inse Pänner“ von der Grenzebach ...

Euer Pfarrer
Hans-Gerrit Auel

 
Zeitenwende? Drucken E-Mail
Geschrieben von: Pfarrer   
Mittwoch, den 07. September 2011 um 16:19 Uhr

Zeitenwende?

Liebe Christen,
Nach dem Putschversuch vor 20 Jahren in der Sowjetunion sprach Boris Jelzin davon, dass im August 1991 das 20. Jahrhundert zu Ende gegangen sei. In der Tat hat sich zwischen 1986 und 1991 in beeindruckender Weise der Ostblock befreit. Michail Gorbatschow hatte in einer recht kurzen Amtszeit wesentlich zum Auflösen des kommunistischen Unterdrückungsapparats beigetragen. Gorbatschow selbst sprach Ende 1989 vom Ende des Kalten Kriegs, der ein Jahr später nach 45 Jahren auch formal sein Ende finden sollte. Im Nachhinein waren diese Jahre, die ja auch zum Mauerfall in Berlin und zur deutschen Einheit führten, große Jahre für die europäische Geschichte.
Den Wechsel des Jahrhunderts indes, der kalendarisch nicht am 1. 1.2000, sondern am 1. 1.2001 stattfand, würden wir mit einigen Jahren Abstand wohl eher mit dem 11. September 2001 verbinden. Hier hat sich eine neue Form des Terrors gezeigt, die neben politischen und kulturellen auch mit religiösen Motiven verbunden ist. Neben der Frage des Klimaschutzes und des damit verbundenen Aufbaus regenerativer Energiegewinnung wird eine Frage des 21. Jahrhunderts sein, ob die aufgeklärten und besonnenen Kräfte in den Weltreligionen gewünscht sind, damit man sich im Frieden auseinander- und zusammensetzt. Vor Gemeinden, die Hass und Unterdrückung mit Schriftzitaten rechtfertigen wollen, muss frühzeitig gewarnt werden.
Mit Zeitenwenden ist das so eine Sache. Man erkennt sie meistens erst im Nachhinein. Auch das Zählen der Jahre nach Christi Geburt begann erst im 8. Jahrhundert. Die Namensgebung Jesu am 1. 1. 1 wurde für die Christen der Beginn ihrer Zeitrechnung.

Ihr Pfarrer
Hans-Gerrit Auel

 
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